Buchrezensionen,  Specials

Sommer, Liebe, Sonnenschein3 Minuten Lesezeit

unbezahlte Werbung

Ein Haus am Orangenhain – Sheila O´Flannagan

„Ich war bereit für die Zukunft, egal, was sie bringen würde.“ Mit diesem Satz endet das wundervolle Buch, welches ich am gestrigen Abend beenden durfte. „Das Haus am Orangenhain“ von Sheila O´Flannagan hat mich wirklich begeistert und ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich es vom Suhrkamp Verlag zugeschickt bekommen habe und es als Rezensionsexemplar lesen durfte. Zwar ist es ein wenig untypisch, eine Rezension mit dem letzten Satz eines Buches zu starten, doch dieser Satz drückt perfekt die Message des gesamten Buches aus, weshalb er an dieser Stelle durchaus passend ist.

Aber zunächst einmal sollten wir mit dem Inhalt starten… Juno Ryan ist in ihren Dreißigern und ihr wurde soeben der Boden unter den Füßen entzogen. Denn ihre große Liebe hat sie verlassen und zudem auch noch ein dunkles Geheimnis vor ihr verheimlicht. Als sie davon Wind bekommt, kann sie nicht fassen, dass sie vor Liebe so blind gewesen ist und beschließt nach einigem Hin und Her, sich eine Auszeit zu nehmen. So verlässt sie das regnerische Irland und macht sich auf ins sonnige Spanien, in die Villa Naranja. In dem kleinen provenzalischem Städtchen Beniflor angekommen, lernt sie, das Leben in vollen Zügen zu genießen und sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Bis eines Tages ein weiterer Geist aus ihrer Vergangenheit auftaucht und droht, alles wieder zunichte zu machen…

Zu Beginn des Buches ist Juno ein einziges emotionales Wrack und sieht in ihrem Leben nichts Gutes mehr. Dieser Aspekt war mir am Anfang ein wenig zu detailliert aufgegriffen worden, sodass sich die Stimmung während der ersten Kapitel deutlich in einem Tief befunden hat. Doch der Aufenthalt in der Villa Naranja hat mir beim Lesen eine wirklich gute Laune beschert, denn ich konnte förmlich die Sonne auf meiner Haut spüren und den lecker fruchtigen Duft der Orangenhaine. Die Entwicklung der Protagonistin hat mir wirklich gut gefallen, denn obwohl es am Anfang doch sehr depressiv zuging, war es doch realistisch, da sie gerade eine wirklich schwierige Phase im Leben durchlief. Auch das Schwanken zwischen den fünf Phasen der Trauer war doch ein sehr realistisch dargelegter roter Faden in dieser auch sehr romantischen und sommerlich leichten Lektüre. Ich fand es sehr schön, zu lesen, dass Juno während ihrer Zeit in Spanien neue Menschen kennenlernt, die ihr alle auf dem Weg ihrer Selbstfindung behilflich sind und sie auf diesem liebevoll begleiten.

Der Schreibstil war locker und erfrischend und konnte das graue Trist des herbstlichen Alltags für einige Stunden verbannen und stattdessen Platz für ein wenig Sonne und gute Laune schaffen. Insgesamt eine sehr tolle Geschichte und definitiv eine Empfehlung für alle Leseliebhaber, die nach einer entspannenden, romantischen Lektüre suchen, um den grauen Alltag ein wenig zu entkommen.

Vielen Dank für die Kooperation an den Suhrkamp Verlag, ich freue mich jedes Mal, ein tolles Buch aus eurem Haus zu lesen!

Willkommen auf meinem Blog. Ich heiße Anastasia, bin 18 Jahre alt und lebe in Osnabrück. Ich schreibe seit ungefähr sieben Jahren und es ist zu einem Zufluchtsort geworden, neue Charaktere zu erschaffen und mir neue Welten auszudenken.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.